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Angela Mickley

This is the page of Prof. Dr. Angela Mickley. 


Georgien

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Projekt:

Zwei einwöchige Seminare im September 2011 und Februar 2012 in Tbilisi. Im Anschluss benannten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Hochschule, welche weiteren Kompetenzen aufgebaut werden sollen.

Zentrales Anliegen:

Vertreter des Staats- und Zivilsektors aus Georgien und Moldau lernen Kernkompetenzen in Konfliktanalyse, Verhandlungs- und Entscheidungsmethoden, Mediation. Sie bilden ein regionales Expertennetzwerk, mit dem Konflikte in Zukunft frühzeitig, nachhaltig und ohne Hilfe von außen bearbeitet werden können (vgl. Projekte in Moldau 1997 und 2012, in Namibia 2004-09).

Warum Georgien?

Georgien / Südkaukasus gilt energiepolitisch als Krisengebiet. Die Landesteile Abchasien und Südossetien haben sich mit russischer Unterstützung einseitig abgespalten. Sezession ist daher – wie in Moldau – ein wichtiges Thema. Die bewaffnete Auseinandersetzung mit Russland 2008 hat die Lage weiter verschärft.

Projektteam:

Angela Mickley (Leitung), Meike Dudde und Sebastian Dworack (Team)

Teilnehmer aus:

Parlament, Ministerien und Behörden, Hochschulen, Sicherheitssektor, zivilgesellschaftliche Organisationen und Privatsektor aus Georgien und Moldau.

Zugrundeliegendes Prinzip:

Aufbau lokaler Kompetenz, die eine eigenständige Bearbeitung regionaler Konflikte ermöglicht und nachhaltige friedliche Entwicklung fördert.

Ergebnisse:

Die Teilnehmer haben u.a. - gelernt, wie auch hocheskalierte Konflikte bearbeitet werden können - ihre Methodenkompetenz erweitert und dabei erfahren, wie unterschiedlich z. B. die Position Georgiens gegenüber Russland gesehen werden kann - die eigenen Erfahrungen mit Konflikten aktiviert und Perspektiven gewechselt - ein eigenes Kompetenzprofil erstellt und externe Beratungsoptionen identifiziert - sich untereinander und mit den moldauíschen / armenischen Kollegen vernetzt.

Weitere Informationen finden Sie in den Projektberichten (hier verlinken)

Gefördert wurde das Projekt über das Krisenpräventionsprogramm des DAAD, finanziert vom Auswärtigen Amt.